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GPS-Tracker nah dran am eigenen Kind

GPS-Tracker nah dran am eigenen Kind

Per GPS-Tracker immer ein Auge drauf

GPS-Tracker nah dran am eigenen Kind : Mehr als 7.000 Kinder und Jugendliche werden pro Jahr in Deutschland nach Angaben des Bundeskriminalamts als vermisst gemeldet. Die meisten Fälle verlaufen allerdings harmlos. Oft hat das Kind Zeit und Ort vergessen und die besorgten Eltern haben auf der Suche nach dem Nachwuchs die Polizei eingeschaltet. So auch die Erziehungsberechtigten der neunjährigen Jana. Die Familie aus Osnabrück wohnt in einer Reihenhaussiedlung am Rande der Stadt. Zahlreiche Spiel- und Sportplätze sowie die Schule sind in der Nähe und so war das Mädchen oft draußen zum Spielen. Jana kam immer zur verabredeten Zeit nach Hause. „Nur das eine Mal nicht“, erzählt Mutter Heike. „Als Jana nach über zwei Stunden immer noch nicht zu Hause war und die Eltern ihrer Freundin auch nicht wussten, wo sie war, haben wir die Polizei eingeschaltet.“ Vater und Mutter fuhren anschließend alle Spielplätze in der Umgebung ab und auch die Suche durch die Polizei blieb zunächst erfolglos.

Oft ist nichts Schlimmes passiert

Doch Schlimmes war nicht passiert. Jana wollte unbedingt für ihren Bruder ein Geburtstagsgeschenk kaufen und ist in die Innenstadt gefahren. Den Bus, der sie wieder rechtzeitig nach Hause bringen sollte, hatte sie verpasst. Der nächste fuhr erst über eine Stunde später. Da sie noch kein Handy hat, konnte sich das Mädchen auch nicht zu Hause melden. „Wir haben entschieden, dass Jana erst ein Handy mit zwölf Jahren bekommt. Zudem ist es auch nicht gewährleistet, dass Kinder immer daran denken, sich zu melden“, sagt Mutter Heike. „Trotzdem wollten wir so eine Situation nicht mehr durchleben.“ Zusammen machte sich die Familie auf die Suche nach einer Alternative, denn es war ihnen wichtig, dass sich Jana auch weiterhin frei bewegen konnte.

Keine Überwachung, sondern Sicherheit

Schnell wurden die Eltern fündig. „Wir haben uns für einen GPS-Tracker entschieden“, so Vater Emil. Mit Greta von Prothelis kann der Standort des Trägers etwa 24 Stunden täglich exakt ermittelt werden. Via Handy-App etwa lässt sich genau erfassen, wo sich das Kind aufhält. Außerdem verfügt der wasserdichte Sender über einen leistungsstarken Akku. Ausführliche Informationen hatten sich die Eltern vor dem Kauf unter www.prothelis.de geholt. „Wir haben mit Jana über den Tracker gesprochen und auch, dass wir sie damit nicht überwachen wollen“, unterstreicht der Vater. Vielmehr sollen alle ein zusätzliches Gefühl an Sicherheit haben. Denn Jana und ihre Eltern wissen nun, dass man schnell da ist, wenn der Bus einem vor der Nase weggefahren ist oder sonst etwas Außergewöhnliches passiert ist.